Der „Pulse of the Profession 2018“ Report des pmi  (pmi.org, Pulse of the Profession 2018) macht deutlich, das Organisationen mit PM Methodik (agil, klassisch oder hybrid) wesentlich erfolgreicher Projekte abwickeln als solche ohne PM Methodik. Die Erfolgsquoten für Projekte liegen bei 92% bei den „top performers“ verglichen mit nur 32 % bei den „low performers“. Intelligente Organisationen verstehen, das erprobte PM Methodiken zu größerem Erfolg und weniger Verschwendung führen.

Die beiden wichtigsten Erfolgsfaktoren sind:

  1. Engagierte Executive Sponsoren
  2. Vermeidung von scope creep und unkontrollierten Änderungen

 

Faktor 1: Engagierte Executive Sponsoren (ICB 4.0 Element 4.3.2 Governance)

Der Executive Sponsor hat eine herausragende Rolle im Projekt, insbesondere wenn es sich um ein Projekt oder Programm mit strategischen Dimensionen handelt. Er ist der Vorsitzende des Lenkungsausschusses. Neben der Rolle als Eskalations- und Entscheidungsgremium soll der Executive Sponsor organisatorische Probleme bereits im Vorfeld erkennen und lösen wie

  • Ressourcenallokation
  • Klare Weisungsbefugnisse innerhalb des Projekts für die Projektleitung
  • Priorisierung konkurrierender Ziele.

 

Faktor 2: Vermeidung von scope creep (ICB 4.0 Element 4.5.3  Leistungsumfang)

Viele Projekte expandieren ungesteuert ohne die Elemente des magischen Dreiecks (Zeit, Kosten, Qualität) anzupassen. Über die Hälfte aller Projekte (52%) der letzten 12 Monate litten darunter. Fünf Jahre zuvor waren es „nur“ 43 %. Das bedeutet neben zusätzlicher Arbeit entgangene Gewinne und Verzögerungen.

Die Steuerung des Projektumfangs verlangt effektive Stakeholdersteuerung und effizientes Änderungsmanagement.